Verein

Münchner Antiquitätenmarkt e.V.

Die Pflege des Münchner Kunsthandels und die Nachwuchsförderung der Kunsthändlerinnen und Kunsthändler – dies ist der Vereinszweck des 1968 gegründeten Münchner Antiquitätenmarkt e.V. Mit derzeit 45 Mitgliedern organisiert der Verein zwei Mal jährlich die wohl älteste regionale Publikumsmesse Kunst & Antiquitäten. Seit Herbst 2018 findet diese in der Kleinen Olympiahalle statt. Mit dem neuen 1. Vorsitzenden Maximilian Lerch und Martin Puch als 2. Vorsitzenden ist der Generationenwechsel erfolgreich vollzogen worden. Andreas Ramer war zuvor über 35 Jahre 1. Vorsitzender des Vereins und fungiert in Zukunft als Messeleiter und Ehrenvorsitzender.
Angefangen hat alles auf der Auer Dult: 1968 schlossen sich elf jungen Kunsthändlerinnen und – händler zusammen und organisierten die erste Kunst & Antiquitäten im alten Hackerkeller in München. Bereits diese erste Ausgabe war ein riesiger Erfolg, so dass sich in den Folgejahren mit der Vereinsgründung und einigen Ortswechseln die Messe fest in Münchens Kulturjahr etablieren konnte.

Maximilian Lerch, 1. Vorstand

Maximilian Lerch gehört in zweiter Generation einer Münchner Traditions-Galerie an: Er führt, gemeinsam mit seinem Vater Max, Teppiche Lerch. Als 1. Vorstand möchte er zeigen, dass es junge Händler gibt, die das traditionsreiche Geschäft des Antiquitätenhandels mit modernen Ansätzen fortführen und ausbauen. Dabei mitzuwirken, eine so alteingesessene Messe an den sich wandelnden Markt anzupassen und für die Zukunft zu wappnen, sei eine spannende Herausforderung: „In Zukunft soll die Messe weiterhin mit ihrer allseits geschätzten, lässig-eleganten Atmosphäre punkten und ein Marktplatz für hochwertige Kunstwerke und Antiquitäten sein, an dem sich Alt und Jung gleichermaßen gut aufgehoben und beraten fühlen. Die Messe soll ein Ort sein, an dem man Objekte mit dem gewissen Etwas findet und das in den verschiedensten Preislagen.”

Martin Puch, 2. Vorstand:

Martin Puch führt seit 1991 die Geschäfte der Galerie Viktor Puch in zweiter Generation. Seine Galerie ist spezialisiert auf den An- und Verkauf russischer und griechischer Ikonen. Puch steht auch für eine neue Offenheit gegenüber der digitalen Welt. Das Internet wird von ihm als Chance wahrgenommen. Seit 2010 bietet Puch die wertvollen Sammlerstücke auch online auf der Website der Galerie zum Verkauf an. Seit 2016 ist Martin Puch im Vorstand der Messe tätig, seit 2018 ist er 2. Vorstand.


Michael Vogt, Schriftführer

Spezialist für Gemälde der Romantik bis zum Impressionismus.
Initiierte Ausstellungen oder Bücher über Compton, Tiermalerei, Spitzweg und Schleich. Mitinhaber der Thoma-Galerie Starnberg, Pähl, 1989-1996, dann Kunstberater und Kunsthandel in München, ab 2008 in Fürstenfeldbruck. Seit 2017 Stiftungsbeirat Kunststiftung Seidelmann.

Margarete Pachmann, Kassenwart

Seit über 40 Jahren führt Pachmann gemeinsam mit ihrem Mann ihr Antiquitätengeschäft in München und hat sich der alpenländischen Volkskunst verschrieben. Im Vorstand der Kunst & Antiquitäten München ist sie seit 2016.


Andreas Ramer, Messeleiter

Andreas Ramer, ist seit der ersten KUNST&ANTIQUITÄTEN MÜNCHEN maßgeblich an der Organisation der Messe beteiligt. Im Premierenjahr 1968 haben neben Andreas Ramer zehn weitere junge Münchner Antiquitätenhändlerinnen und -händler im Alten Hackerkeller ausgestellt. Die engagierten jungen Händler hatten sich als Aussteller auf der Auer Dult kennengelernt. Zu dieser ersten Messe im Herbst 1968 kamen bereits mehr als 6.000 Besucher. Messeleiter Andreas Ramer blickt positiv in die Zukunft: „Aus der Vergangenheit betrachtet, bin ich zuversichtlich, dass wir wieder die Treppe hinauf fallen werden.“

Der gebürtige Schwabinger hat in jungen Jahren als Pressefotograf gearbeitet und dabei seinen Blick geschärft. “Augenmensch bin ich auch heute noch, und die Offenheit, auf Menschen zuzugehen, habe ich mir beibehalten, denn das ist im Kunsthandel ebenso wichtig”, erzählt Andreas Ramer in einem Interview mit der WELTKUNST.