Kunst im digitalen Schaufenster: Traditionsmesse präsentiert Inspirations-Plattform

Kunst im digitalen Schaufenster: Traditionsmesse präsentiert Inspirations-Plattform

Prächtiger Abschluss des Jubiläumsjahres: Die 98. KUNST&ANTIQUITÄTEN MÜNCHEN öffnet am Mittwoch, den 17.10.2018 mit einer exklusiven Vernissage und lädt von Donnerstag, 18.10.2018, bis Sonntag, 21.10.2018 zu ausgefallenen Entdeckungen. Passend zum neuen Veranstaltungsort in der Kleinen Olympiahalle erscheint der Webauftritt der KUNST&ANTIQUITÄTEN MÜNCHEN im neuem Gewand.

Ein wenig in die Jahre gekommen war die bisherig Internetseite der KUNST&ANTIQUITÄTEN MÜNCHEN. Passend zum Umzug der Messe in die Kleine Olympiahalle hat der Vorstand bei der Agentur text:bau Kommunikation einen Relaunch der Website in Auftrag gegeben. Gemeinsam wurde eine Plattform entwickelt, die die Kunstwerke und Galerien in zeitgemäßem und ansprechendem Design präsentiert. Durch viele neue Funktionen finden Besucherinnen und Besucher rasch und übersichtlich, was sie auf Süddeutschlands bedeutendster Antiquitätenmesse suchen.

Die neuen Funktionen

Die neue Seite legt einen besonderen Fokus auf die Aussteller und Schätze, die sie auf der Messe offerieren. So ist die Anmutung der Website sehr viel bildlastiger und gibt den Kunstwerken und Ausstellungsstücken viel Raum.

Screenshot Übersicht der Aussteller
Screenshot: Bei jedem neuen Seitenaufruf generiert das System eine neuen Zusammenstellung der gezeigten Galerien, in diesem Jahr sind es insgesamt 67 Aussteller.

Aussteller erhalten digitale Visitenkarte

Durch den Klick auf ein gewünschtes Bild gelangt der Nutzer direkt zur Seite des Ausstellers. Dort finden sich Informationen zu seinem Geschäft, den Link zu seiner Homepage, dem Sammelschwerpunkt, die Standnummer auf der Messe sowie eine Bildergalerie mit dem Spektrum, das er auf der Messe präsentieren wird.

Im Menüpunkt “Aussteller” wurden zudem die Suchfunktionen für die Aussteller verfeinert: Es ist ab sofort möglich, die Aussteller nach ihren Sammelgebieten zu sortieren, sich das Ausstellerverzeichnis in alphabetischer Reihenfolge anzeigen zu lassen oder aber nach der Standnummer zu sortieren.

Screenshot Übersichtsseite Aussteller
Screenshot: Die Übersichtsseite des Kunsthaus Nüdling auf der neuen Website der KUNST&ANTIQUITÄTEN MÜNCHEN

Im Bereich News findet der Besucher aktuelle Beiträge aus dem Umfeld der Messe, persönliche Einblicke hinter die Kulissen und auch aktuelle Berichterstattung zum Münchner Kulturherbst durch Inhalte des Medienpartners München Tourismus. Auch der Pressebereich ist übersichtlich gestaltet und bietet Journalisten die Möglichkeit die aktuellsten Pressemeldungen sowie die Pressefotos aller Aussteller herunterzuladen.

“KUNSTMESSEN WICHTIGER GEGENPOL ZUM SCHNELLEN KLICK IM INTERNET”

Kunsthandel in Zeiten des Internets –  Interview mit Markus Strassner, einem treuen Weggefährten der KUNST&ANTIQUITÄTEN MÜNCHEN

Ein langjähriger und erfolgreicher Aussteller auf der KUNST&ANTIQUITÄTEN MÜNCHEN ist Markus Strassner aus Österreich. Seit vielen Jahren ist er der Messe treu und vertreibt in seinem Kunsthandel in Schärding am Inn eine große Bandbreite an Objekten. Diesen Herbst hat er wieder einige Highlights mit dabei: zum Beispiel ein “marktfrisches” Werk von Leo Putz, einige Hauptwerke des derzeit sehr gefragten österreichischen Malers Oskar Mulley, den die Galerie seit Jahren sehr erfolgreich als Schwerpunkt vertritt, sowie Gemälde von E. Cucuel und einige sehr ausgefallene Objekte aus dem Bereich Kunsthandwerk und Einrichtung, die zu unseren Überraschungen zählen. So reicht sein Spannungsfeld von der frühgotischen Madonna-Skulptur bis zur chromglänzenden Wurlitzer-Orgel aus den 50er-Jahren.

Für Ihre Berichterstattung stellen wir Ihnen das Interview gerne zum Abdruck zur Verfügung.

Herr Strassner, Sie sind mit Ihrem Kunsthandel sehr breit aufgestellt. Das Sortiment reicht von Kunsthandwerk über Einrichtungsgegenstände bis hin zu alpenländischer Malerei. Muss man heutzutage ein Allrounder sein, um bestehen zu können?

Strassner: Wir haben uns seit Jahren als Ziel gesetzt, den vorherrschenden Qualitätsansprüchen Rechnung zu tragen. Für uns bedeutet das, eine Art „BEST OF“ der Epochen zu finden und diese im Rahmen der Hofburg Messe Wien, Residenz Salzburg und KUNST&ANTIQUITÄTEN MÜNCHEN den Besuchern bzw. Kunden zu offerieren. Wir sehen es als spannend und dem heutigen Zeitgeist entsprechend an, zum Beispiel eine gotische Madonna in Verbindung mit einem klassisch modernen Gemälde zu präsentieren.

Wie schätzen Sie die Trends im Kunsthandel der kommenden Jahre ein?

Strassner: Out of the ordinary – das “Außergewöhnliche” ist immer ein Garant für Interesse beziehungsweise den Verkauf.

Wie hat der Handel im Internet den Kunstmarkt verändert?

Strassner: Das Internet bietet natürlich Transparenz, allerdings ist ein Sehen, Fühlen und ein fachkundiges Gespräch sowie der persönliche Kontakt wichtiger und sicherer als ein Mausklick. Gerade in Zeiten, wo alles sehr schnell und unpersönlich abläuft, bzw. sich immer mehr eine Wegwerfgesellschaft entwickelt, bieten die Kunstmessen einen Gegenpol, der mit persönlicher Fachberatung liebevoll präsentierte Einzelstücke offeriert, die die Individualität des Einzelnen unterstreicht und seine Wertigkeit hält bzw. oftmals steigert!

Gibt es eine neue Generation von Sammlern?

Strassner: Der klassische Sammler wird unserer Meinung nach immer seltener (Briefmarken, Münzen etc.). Er wird von fachkundigen Käufern ersetzt, die für sich individuelle Einzelstücke (auch verschiedener Epochen) interessieren und auch ihr eigen nennen wollen. Hinzu kommt der Käufer, der gerne ein Highlight in seine oftmals auch moderne Wohnung setzen möchte.

Sehen Sie als Österreicher einen generellen Unterschied zwischen dem Markt in Österreich und dem in Deutschland?

Strassner: Unserer Ansicht nach findet sich sowohl in Deutschland sowie in Österreich sehr kunstinteressiertes Publikum. Wobei in Deutschland der Bereich Interieur und Kunsthandwerk favorisiert wird und in Österreich die Gemälde vorne liegen.

Worauf freuen Sie sich besonders, wenn Sie auf die KUNST&ANTIQUITÄTEN MÜNCHEN kommen?

Strassner: Natürlich auf das süddeutsche bzw. Münchner Publikum, wo wir schon viele zu unseren Stammkunden zählen dürfen und die durch ihre Herzlichkeit sowie ihren guten und extravaganten Geschmack – den wir gerne mit ihnen teilen – bestechen!

Dann freuen wir uns auf Ihren Besuch in München und danken Ihnen für das Interview, Herr Strassner!

Neues von den Händlern:  Galerie Augustin kommt mit Werk von James Rizzi

Die Galerie Augustin hat diesen Herbst ein ganz besonderes Werk im Gepäck: “Everyone is a King in New York” von James Rizzi – es handelt um eine der größten Arbeiten in Acryl auf Leinwand, die der Künstler je geschaffen hat. James Rizzi war schon zu Lebzeiten einer der populärsten Künstler aller Zeiten, ein echter „Pop Artist“. Bekannt wurde er durch die Erfindung der 3D-Papierskulptur und der 3D-Magnetbilder, die seit den 1970er Jahren untrennbar mit seinem Namen verbunden sind. Er hat sich aber auch als Zeichner und Maler von Acryl-Unikaten einen Namen gemacht und einer Vielzahl der unterschiedlichsten Produkte seinen Stempel aufgedrückt – von Briefmarken bis Autos. Sein unnachahmlicher persönlicher Stil, sein Humor und sein Optimismus, die allen seinen Werken innewohnen, werden von Millionen von Fans weltweit geliebt.

“Everyone is a King in New York” James Rizzi