Beginn einer neuen Ära:  KUNST&ANTIQUITÄTEN MÜNCHEN  in der Kleinen Olympiahalle

Beginn einer neuen Ära: KUNST&ANTIQUITÄTEN MÜNCHEN in der Kleinen Olympiahalle

Nun ist es offiziell: Der Vorstand des Münchner Antiquitätenmarkt e.V. hat den Mietvertrag für die Herbstausgabe der KUNST&ANTIQUITÄTEN MÜNCHEN unterzeichnet. Deutschlands älteste regionale Messe findet von 18. bis 21. Oktober 2018 erstmals in der Kleinen Olympiahalle statt. Wegen der geplanten Bauarbeiten im Postpalast waren die Kunsthändler gezwungen, sich nach einem neuen Veranstaltungsort  umzusehen. “Wir freuen uns, dass wir im Jubiläumsjahr eine so herausragende Lösung finden konnten. 50 Jahre nach der ersten Messe im Alten Hackerkeller im Jahr 1968 legen wir damit den Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft”, sagt Messeorganisator Andreas Ramer. Die Messe befindet sich auf Erfolgskurs: Die Frühjahrsmesse von 10. – 18. März 2018 besuchten mehr als 6.000 Kunstfreunde und hinterließ zufriedene Ausstellerinnen und Aussteller.

 

 

Münchens Kunstfreunde können aufatmen. Die KUNST & ANTIQUITÄTEN MÜNCHEN hat eine neue Adresse, die langfristig eine Heimstätte sein kann. Im Oktober 2018 wird die 98. Auflage der Messe in der Kleinen Olympiahalle am Spiridon-Louis-Ring 21 stattfinden. Obwohl die Aussteller erst 2016 wegen Bauarbeiten vom Nockherberg in den Postpalast gezogen waren, mussten sie erneut eine neue Bleibe suchen. “Durch umfassende Bauarbeiten auf dem Areal stand die Herbstmesse 2018 auf wackeligen Beinen”, erklärt Messeorganisator Andreas Ramer. Langfristig wird die Halle wohl einer Hotelnutzung überführt.

 

Messeorganisator und Ehrenpräsident des Münchner Antiquitätenmarkt e.V. Andreas Ramer am Eingang zum neuen Veranstaltungsort. In der Kleinen Olympiahalle findet ab Herbst 2018 die KUNST & ANTIQUITÄTEN MÜNCHEN statt. Foto: honorarfrei

Die Raumknappheit in München hatte es dem Vorstand der renommierten Münchner Kunstmesse nicht leicht gemacht. Geeignete Ersatzstandorte sind rar, Verfügbarkeiten entsprechend knapp. Da man sich bereits aktuell mit Bauarbeiten auf dem Gelände des Postpalastes arrangieren musste, hatten die Vorstände Maximilian Lerch und Martin Puch gemeinsam mit Messemitbegründer Andreas Ramer in den vergangenen Monaten die Suche intensiviert und etliche Räumlichkeiten besichtigt.

In der Kleinen Olympiahalle hat der Vorstand seinen Favoriten für eine langfristige Zusammenarbeit gefunden. Trotz der höheren Kosten haben Lerch, Puch und Ramer auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Münchner Antiquitätenmarkt e.V. von der großen Mehrheit der Mitglieder das Plazet für den Umzug in den Olympiapark erhalten.

“Wir freuen uns sehr, dass wir mal wieder die Treppe hinauf gefallen sind! Der Ort passt sehr gut zu der positiven Dynamik, die wir hier allgemein spüren”, erklärt  Ramer. Ihn überzeugt die moderne Technik der Halle ebenso wie das attraktive Umfeld. Neben der guten Erreichbarkeit mit ausreichend Parkplätzen zeigt sich das Team der KUNST & ANTIQUITÄTEN MÜNCHEN aber besonders von der zuverlässigen und langfristigen Planbarkeit überzeugt.

“Mit der neuen Location haben wir die optimalen Voraussetzungen, um an die erfolgreiche Entwicklung der vergangenen Jahre anzuknüpfen”, freut sich der neue Vereins-Vorstand Max Lerch.

 


 

Rückblick auf die 97. KUNST & ANTIQUITÄTEN im Frühjahr 2018

Die KUNST & ANTIQUITÄTEN MÜNCHEN befindet sich auf Erfolgskurs: Trotz Grippewelle und Wintereinbruch machten sich zwischen 10. und 18. März 2018 mehr als 6.000 Kunstfreunde und Antiquitätenliebhaber auf den Weg in den Postpalast.

Prominente Stammkunden: Leopold Prinz von Bayern (“Poldi”) mit Ehefrau Ursula auf der 97. KUNST & ANTIQUITÄTEN.

Rund 60 Aussteller haben ihre Objekte auf der 97. KUNST & ANTIQUITÄTEN MÜNCHEN präsentiert und trafen auf ein kauffreudiges Publikum. “Wir haben von vielen Händlern ein sehr positives Feedback erhalten”, erklärt Messeleiter Andreas Ramer. Auch das teuerste Stück der Messe fand einen Abnehmer. Ein Gemälde von Lovis Corinth (1858 – 1925), das den Blick aus seinem Anwesen am Walchensee zeigt, stand bei Ladrón de Guevara zu einem Preis von 250.000 Euro zum Verkauf.

Großer Andrang herrschte auch am Stand von Brigitte Martini. Die Kunsthändlerin mit dem Schwerpunkt Design, Möbel und Gartenobjekte begeisterte erneut mit ungewöhnlichen Entdeckungen und liebevoll restaurierten Objekten. “Liebe zu dem Schönen und die große Freude an der Entdeckung neuer Gegenstände, führt mich immer von Neuem auf Reisen”, erzählt Martini .”Was ich selber gern habe, verkaufe ich auch.” Das sind Objekte mit viel Charme und von hoher Qualität, möglichst belassen in ihrem alten Erhaltungszustand oder konservatorisch restauriert wie zum Beispiel ein Keramik-Hofzwerg aus dem 18. Jahrhundert oder ein antikes Service aus Vietnam, das vor 300 Jahren in einer Droschke im Mekong versunken war.

Messeorganisator Andreas Ramer konnte außerdem beobachten, dass hochkarätige Schmuckstücke besonders gefragt waren – so wie auch Malerei der Klassischen Moderne. Die KUNST & ANTIQUITÄTEN MÜNCHEN ist bekannt dafür, dass hier Kunstfreunde mit kleinem und dickem Geldbeutel gleichermaßen glücklich werden. Neben musealen Sammlerstücken, und Alten Meistern finden sich auch moderne Design-Möbel und Sammlerstücke für Freunde alpenländischer Volkskunst.

 

Prominenz beim Kunstsalon am langen Mittwoch

Der lange Mittwoch gehört dem neuen Veranstaltungsformat Kunstsalon. Mit Führungen und Vorträgen geben die Aussteller Interessierten direkt am Objekt spannende Einblicke in die Welt des Kunstmarktes. In diesem Frühjahr fand der Kunstsalon in Kooperation mit dem MPE-Art-Circle vonMonika Freifrau von Pölnitz von und zu Egloffstein statt. Die renommierte Netzwerkerin hatte rund 50 Kunstfreunde eingeladen, die sich einen Abend lang Kunstgenuss und inspirierenden Gesprächen im Postpalast gewidmet haben.

Zu den Gästen gehörten unter anderem Dr. Elisabeth Hartung (Leiterin der Platform), Dr. Wolfgang Heubisch (Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst a.D), Dr. Roger Diederen (Direktor der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung), Frank Enzmann (Vorstand der Castringius-Stiftung und Initiator des Kunstpreises zwei:eins), Dr. Alexander Kunkel (Vorstand der HIGHLIGHTS Kunstmesse) und Dagmar Nixdorf (Mitglied des Aufsichtsrates der Nixdorf AG)

Fiona Freifrau von Loeffelholz von Colberg, Prinzessin Hermine zu Salm-Salm,
Monika Freifrau von Pölnitz von und zu Egloffstein, Cornelia Edle von Schaabner (von links)
Foto: Devi Seeliger / MPE-Art-Cirlcle
Martin Schütz, Kunstpreis zwei:eins, Dr. Wolfgang Heubisch, Bayerischer Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst a.D., Monika Freifrau von Pölnitz von und zu Egloffstein, Frank Enzmann, Kunstpreis zwei:eins, Andreas Ramer, Kunst & Antiquitäten München (von links) Foto: Devi Seeliger / MPE-Art-Cirlcle