Beitrag aus der WELTKUNST Nr. 139, Februar 2018

Beitrag aus der WELTKUNST Nr. 139, Februar 2018

Wie kamen Sie zur Kunst, Andreas Ramer?

Ich bin ein Schwabinger Kind und habe in jungen Jahren als Pressefotograf gearbeitet. Augenmensch bin ich auch heute noch, und die Offenheit, auf Menschen zuzugehen, habe ich mir beibehalten, denn das ist im Kunsthandel ebenso wichtig. Die Welt der Kunst hat mir meine Freundin Constanze Engelbrecht eröffnet, die aus einem künstlerischen Haushalt kam – ihr Vater war Bildhauer– und später Schauspielerin wurde. Besonders Antiquitäten, interessante Einrichtungen und Kuriositäten faszinieren mich, das Ambiente, in dem Menschen leben. Wahrscheinlich wäre ich auch als Innenarchitekt glücklich geworden. 1966 habe ich meinen ersten kleinen Antiquitätenladen der Türkenstraße neben dem Arri-Kino in Schwabing eröffnet. So kam es, dass Senta Bergerzu einer meiner ersten Kundinnen wurde. Auf der Auer Dult habe ich 1968 die Kollegen kennengelernt, mit denen ich noch im selben Jahr die Messe Kunst & Antiquitäten München gegründet habe: zuerst waren wir elf, damals noch im Hackerkeller, jetzt sind wir rund sechzig Händler. Dieses Jahr findet sie wieder zweimal im Postpalast statt, im Frühjahr vom 10. bis 13. März und im Herbst vom 13. bis 21. Oktober, parallel zu den Highlights, die erneut in der Residenz ihr Zelt aufschlagen.

Weltkunst, Februar 2018Hier direkt zum Artikel